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Der Markt für Bio-Lebensmittel in Deutschland hat sich bis jetzt trotz Wirtschaftskrise positiv entwickelt: Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) und die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) gehen für 2008 von rund 10 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr aus. Der Umsatz stieg auf 5,8 Mrd. Euro. Und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) rechnet mit weiter steigendem Marktvolumen.
Dazu Elke Röder, Geschäftsführerin des BNN: „Immer mehr Menschen wollen so leben, einkaufen und mobil sein, dass der Rest der Welt darunter nicht zu leiden hat. Sie wissen: Langfristig geht es nur nachhaltig und das auch mit Blick auf die soziale Seite der Nachhaltigkeit. Vielleicht wird es 2009 nach Jahren sprunghaften Wachstums einen moderateren Bio-Absatz geben. Mittel- und langfristig sind steigende Zuwachsraten zu erwarten.“
Dr. Alexander Gerber, Geschäftsführer des BÖLW: „Die Verbraucher, die aus der Überzeugung, etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun, Bio-Produkte einkaufen, werfen jetzt nicht einfach ihre Einstellung über Bord. Insbesondere nicht bei Lebensmitteln, die jeden Tag gebraucht und verzehrt werden.“
Innerhalb der Bio-Branche sind jedoch erhebliche Veränderungen erkennbar: „So legen Bio-Supermärkte und der Lebensmitteleinzelhandel stark zu, während die klassischen Bio-Läden vor einem großen Anpassungsdruck stehen. Sie wachsen, weichen oder entwickeln sich zu beratungsstarken Spezialitätengeschäften", so Gerber weiter.
Anfang des Jahres 2009 gab es in Deutschland über 500 Bio-Supermärkte mit Verkaufsflächen von über 200 Quadratmetern; allein 2008 wurden 71 neue Märkte eröffnet. Zusätzlich bieten Supermarktketten wie Rewe und Edeka, Aldi oder Plus immer mehr Bio-Artikel zu moderaten Preisen an. Der Preiswettbewerb hat damit auch den Bio-Markt erreicht. Preise für die Bio-Waren fallen und vor allem kleine Anbieter klagen über den Preisdruck.
Auf der anderen Seite kann sich die Bio-Branche über viele neue Kunden freuen – kaufkräftig und aufgeschlossen. So tummeln sich inzwischen auch Hedonisten und Feinschmecker in Bio-Märkten. Susanne Eichholz-Klein, Lebensmittelexpertin bei der Kölner Beraterfirma BBE Retail Experts: „Diese Kunden fragen sowohl naturbelassene Öko-Ware als auch im Labor gemixte Wellness-Produkte nach, ohne darin einen Widerspruch zu sehen".
Nach wie vor profitiert die deutsche Landwirtschaft nur teilweise vom Bio-Boom. Denn sie deckt die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln bei weitem nicht ab - trotz steigender Anzahl an Landwirten, die auf Bio umstellten. Die Folge: Bei Bio-Gemüse wird schon jetzt mehr als die Hälfte aus dem Ausland importiert, bei Obst sind es sogar 70 %. Hier schlummert noch erhebliches Potential: Bislang werden erst ca. 5 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland für den Bio-Anbau verwendet.
Quellen:
Weitere Inhalte zum Thema:
Märkte, Lebensmittel / 17.1.2009 / #
7 Kommentare
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Janaya / 7.9.2011 – 10:53I am totally delighted with strong your blog greatly that saved me! God bless you “Happiness makes up in height for what it lacks in length.” - Robert Frost
russia tour / 24.2.2012 – 13:32Hallo zusammen, was die meczdinsihe Versorgung der Krankenkassen angeht, so kf6nnte es sogar schon reichen, wenn seitens des MDK fachliche! Entscheidungen getroffen werden. Unter fachlich verstehe ich als Betroffene, dass ein Arzt beim MDK (Medizinischer Dienst der Kassen) sich mit leitliniengerechten Therapiealternativen seiner erfahrenen, behandelnden! Kollegen auch wirklich auseinandersetzt. Ich vermute, dass Unklarheiten bzw. Hintertfcrchen in der Definition des Off-Label-Use ausgenutzt werden und leider zu ungunsten des Patienten interpretiert werden, um die Langatmigkeit eines Klageverfahrens auszunutzen. Mit jedem Widerspruch bleibt das Geld erstmal bei der GKV. Dabei wird vergessen, dass der behandelnde Neurologe mitunter den grossen Patientenfrust gleich mitbehandeln muss, in Form von Psychotherapien, Rfcckfe4llen etc.., was die Behandlung gewiss unnf6tig verteuert. Deshalb ist es ffcr alle LEMS'ler und MG'ler gut, dass die Off-Label-Use-Expertengruppe des G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) Therapien, wie z.B. intravenf6se Immunglobuline, CellCept, Tacrolimus, in eine positive Liste aufnimmt. Das Gerangel um evidenz-basierte Studien, die der MDK sehr oft falsch interpretiert, ist dann nicht mehr ganz so vordergrfcndig. Die Gesetzeslage zum Off-Label-Use ist ohnehin schwer zu verstehen, erst recht, wenn man sich als betroffener Patient und Laie zwangsle4ufig damit auseinandersetzen muss!Erfreulich we4re eine baldige Zertifizierung der Myasthenie-Zentren, so dass eine qualitative, einheitliche Versorgung garantiert ist. Vielleicht bleibt uns dann einiges erspart und mancher kommt spe4testens dann in den Genuss einer dem Schweregrad der Erkrankung angemessenen Dauerbehandlung. LG Jutta O.
Muhammed / 28.8.2012 – 9:37Hallo Linda,wollte dir nur kurz sagen, dass du wieder einen toelln Beitrag geschrieben hast- und das, obwohl du mit der Vorbereitung auf die Jahrfeier am WE genug zu tun hast. Aber danach kannst du dann hoffentlich einmal Luft holen.Ganz liebe Grfcdfe und viel Erfolg und Spadf am WEwfcnscht dir herzlichst Silvia
Rafa / 28.8.2012 – 15:28auch Irlands Hauptstadt zu portre4tieren. Emmanuel Owusu-Bonsu und Mensa Ansah, besser bnaknet als Wanlov The Kubolor und M3nsa, verlegen ihre Odyssee von den keltischen in tropische Gefilde – und schaffen ihre Tour
Gabriel / 29.8.2012 – 1:52Besten Dank ffcr diese Info. Viel besser als dieess Wirrwarr im Internet, wo einem nachher nur der Sche4del raucht , viel schlauer ist man dann auch nicht. Ich liebe klare Ansagen. Allen eine besinnliche und schf6ne Adventszeit! LG Jutta O.
Mayanja / 29.8.2012 – 3:198OdusF I appreciate you sharing this blog article.Really looking forward to read more. Great.
slr lenses / 14.5.2013 – 10:10