Vom Sorgenkind zum Musterstrategen: Smart wird 10

1 Million verkaufte Fahrzeuge, strategische Bedeutung für Flottenverbrauch: Smart wird zum Hoffnungsträger.

Vor 10 Jahren wurde der Kleinwagen vom Uhrenhersteller Swatch und Daimler (damals noch Daimler-Benz) ins Leben gerufen. Und an diesem Geburtstag ist der Smart für den Stuttgarter Autobauer so wichtig wie nie zuvor: Mit dem Diesel (Verbrauch: 3.3 Liter, CO2-Emission: 88g/km lt. Hersteller) hat Daimler nach eigenen Angaben den „Weltmeister beim niedrigen CO2-Ausstoß" im Programm.

Damit ist der Smart ein wirksames Instrument zur Senkung des Flottenverbrauchs. Seine Bedeutung wächst umso mehr, als der Absatz in den vergangenen Jahren deutlich anstieg. So gelang auch endlich der Sprung in die Gewinnzone. Jahrelang hatte der Smart Verluste eingefahren. Modelle wie Roadster und Smart forfour wurden eingestellt, der geplante Geländewagen gar nicht erst gebaut. Und schließlich sollte die ganze Marke verkauft werden.

Jetzt sieht die Sache anders aus. Dieter Zetsche, Konzern-Vorstand und Chef der Mercedes-Car-Group, brachte es kürzlich auf den Punkt: „Wenn wir den Smart nicht vor zehn Jahren erfunden hätten, müssten wir ihn heute erfinden."

Weitere Informationen: www.smart.com

Märkte, Firmen, Modelle / 2.9.2008 / #

5 Kommentare

Nichts gegen Ivo Vasticaber wenn unser (Trainer ) Team auf eine altherren Manschaftaufbauen muss dann ist der scsalmahsel vorprogramiert.Was haben diese leute f r eine Qualifikation die solche entscheidungen treffen.aber die schauen wenigstens das sich keiner mehr f r Fussball InteresiertViel erfolg trotzdemGr. G.W.

Philip / 29.8.2012 – 18:09

Hallo Christiane,habe erst jetzt etwas Zeit, mich der Studie zu widmen. Wie du wei t, trete ich immer gerne etwas zur ck, um den Untersuchungsgegenstand in den Blick zu nehemn. Dabei kommen sowohl gestaltheoretische, wie sprachphilosophische, logische und historische und wissenschafts- und wirtschaftssoziologische Hintergr nde zum Tragen. Ich erwarte also von einer Studie einen Startpunkt. Der k nnte faktischer Natur sein (warum klebt Euer externes Wiki an der Stelle und entwickelt SICH nicht) aus der Lebenswelt der unmittelbaren Bez ge des Autoren. Der Startpunkt kann auch sein der Mangel an extensionalem Umfang und intesionaler Bedeutung der den inflation ren und kurzfristigen Begriffen aus der Softwarewelt innewohnt. Noch viel sch ner w re mir dann wohl eine qualitative Befragenung der Arbeitenden, Lernenden und zivigesellschaftlich attribuierten Menschen hinsichtlich ihrer ngste, Hoffnungen und t glichen Erfahrungen mit diesem digitalen Gestell namens Computer mit Kabelverbindung in die Welt der anderen Computer (die gr te Maschine der Welt).Ihr beginnt anders: Nehmen wird die Diskussion der Experten um das F r und Wider von Wikis. Es werden Meinungen ausgetauscht und zu Regelwerken kondensiert. Diese Vorgehensweise wird schon als kooperative Methode deklariert. Die Kraft der kooperativen Technologien. Mir fehlt dabei die beobachtende Distanz zum Untersuchungsgegenstand. Damit meine ich nicht, dass es ein Fehler sei, ihn zum Erstellen der Studie zu benutzen. Mir fehlt nur die Reflexionsebene an der ein vorausgeworfener Anker verworfen oder verifiziert werden k nnte.Howard Rheingold entwirft im Vorbild zu Eurer Studie ein Menschenbild er basiert seine Ideen auf einigen anthropologischen Grundannahmen und entwirft schnell seine Absicht, die Schriftgelehrten und die Schrift in den Blick zu nehemn. Er vergi t dabei die Sprache als Grundform und ihre Widergeburt in den Statusmeldungen und tweets als neues Ph nomen, das eben die Schrift- und die Sprachkultur verbindet.Eine hnlichen Mangel erlebe ich bei der Studie, die Du vorlegst. Die kooperative Strategie als sozialpsychologische oder eher anthropologische Konstante wird als konstruktives soziologisches Agens bezeichnet, dass ein Emergenzph nomen begr nden soll, das nat rlich ex post betrachtet, als Nahziel eine L sung eines direkten Hindernisses darstellt und zum Zweiten auch noch eine gestalterische Seite umfasst die auf lange Sicht die Gesellschaft formt. Diese Perspektive ist gerichtet und sie unterstellt auch eine intentionale Entwicklung, die den Beteiligten einen hohen Freiheitsspielraum einr umt. Kontingenz und die v llig andere Denkweise der native minds nach Simondon spielen keine Rolle. Es erscheint als eine Erkenntnis, die aus der jetzigen Perspektive auf die Historie draufgesetzt wird. Dieses Modell setzt sich eigentlich ber die ganze Studie fort. Die Experten, die Euch beraten und mit denen Ihr diskutiert bestimmen die zu findenden Ph nomene st rker als eure Messsysteme. Weinbeger hat gefordert, dass Objektivit t nur dann erreicht werden kann, wenn v llige Transparenz herrscht. Da aber die die unausgesprochenen Vorgaben (Organisation erfordert einen Schriftcode, Kooperation wird durch technologische Artefakte hergstellt, die Zivilisation ist eine lineare Entwicklung, die anhand der Verfeinerung der Werkzeuge ablesbar ist etc pp) nicht artikuliert werden, k nnen sie sp ter auch nicht von den Ergebnissen subtrahiert werden, sodass aus wissenschaftstheoretischer Sicht gar keine transparenten Ergebnisse entstehen k nnen, da der Untersuchungsgegenstand nicht befreit wurde von den Anhaftungen der Zeit in der er gemessen und in den fokus genommen werden soll. Es fehlt also eine Ph nonemonlogie der kooperativen Technologien. Was eigentlich ist davon zu halten, wenn im Anfang der Studie solche Kapitel berschriften wie Kooperative Technologien bef rdern Innovation im Internet auftauchen und dann munter von Revolution und Kooperation gesprochen wird, ohne den historischen Kern des Web 2.0-Begriffs und seine Indienstnahme durch den O'Reilly Verlag unter fragw rdigem Verweis auf die teilweise sehr stringent hierachisierten Open-Source-Projekte. Sollte doch Wikipedia in seiner fr hen Form deutlich mehr OFFENE Kooperation realisiert haben als Open Source. Was f r eine Attribution findet berhaupt mit den Begriffen Kooperation und Revoltion im Web statt?Offenheit:Zitat Die Offenheit der technischen Schnittstellen etwa ist wesentlich f r die soziale Interaktion zwischen Menschen, Daten und Code mit anderen Menschen, Daten und Code. Es ist diese Interoperabilit t, die kooperativen Technologien zu Grunde liegt. (S. 21) Dieser Satz ist entweder ohne Bedeutung oder derartig mit Bedeutung aufgeladen, dass er in seiner Mehrdeutigkeit den Kontext in dem er steht berfordert. Und es gibt viele solcher Stellen. Der Leser wei weder, welche sozialen Codes, welche technischen Codes noch welche Zusammenh nge zwischen technischen Schnittstellen und menschlichen Beziehungen bestehen k nnen/sollen/d rfen, um etwas als f rderlich oder hinderlich f r eine Kooperation beschreiben oder verstehen zu k nnen. Wo steht geschrieben oder besser wie ist es zu begr nden, dass vor open-source eine strikte Trennung zwischen Herstell und Benutzer bestand? Ohne Anla kommen wir dann pl tzlich zu einer extensionale Bestimmung von Kooperation indem eine Schnittmenge von Kooperation mit Innovationshandlungen beschrieben wird. Nicht als ein Unterkapitel von vielen Unterkapiteln zum Untersuchungsgegenstand KOOPERATION sondern einfach als Insel. Dann dann folgt eine extensionale Bestimmung der KOOPERATION im triangulierten Spannungsfeld von Wettbewerb, Kooperation und Innovation.Um es kurz zu machen. Ich finde die Studie an vielen Stellen interessant. H tte ein wissenschaftlich geschulter Doktorvater oder hnliches beiseite gestanden, w re sicherlich der strukturelle Dschungel gelichtet worden. Das Aneinanderreihen von Fakten, Ergebnissen und Meinungs u erungen ist ein sch nes Bild, aber es tr gt die wissenschaftliche Diskussion um Kooperation, Technologie in der Arbeitswelt und den essenziellen Bedarf an Orientierung in einer zur Informationsperistaltik degradierten Netzmetapher nicht in eine Richtung, die zu neuen Wegen inspiriert oder Bestehendes pr ziser ordnet oder Emergenzph nomene auf Ursachen und Zuschreibungen zur ckf hrt. Der Vorwurf kann nicht hei en, dass der berblick fehlt, denn das ist eher ein Symptom, dass die leitenden Grundlage noch nicht klar war, als das Projekt schon fast am Ende war. Insgesamt meine Hochachtung f r die M he und den maulwurfartigen Elan, der Dich durch all das getragen hat.Ich w rde mir w nschen, dass Du mit Isabelle Stengers eine gute Gew hrfrau an der Seite gehabt h ttest, um diesen Wulst an Technologiekitsch des 20. Jahrhunderts loszuwerden. Wir m ssen uns dar ber im Klaren sein, dass die Trennung von Naturwissenschaften und Geistes- und Sozialwissenschaften seit der berwindung des Konstruktivismus obsolet ist, gerade deshalb ist eine kritische Hierarchisierung als Zerst rung und Wahrung von Bedeutung sinnvoll, wo heterarchische Ph nomene eine neue Form der akademischen Arbeit erfordern w rden.Lass uns ruhig dar ber telefonieren, wenn Du willst.

Rahat / 2.10.2012 – 8:50

This "free sahirng" of information seems too good to be true. Like communism.

Daveigh / 2.10.2012 – 14:56

Nicht nur der graue Schornsteifergerich macht sowas, auch der Telekomie will, dass Frau immer Zuhause ist. Sogar der gemeine Staubsaugerich eretrawt die Hausfrau immer Zuhause seiend. Ich liebe die Frage an der Haustfcr, ob mein Mann zu Hause ist. So nach dem Motto: Was hat eine Zuhause zu suchen, verwirklichte Frauen arbeiten! alle anderen sind Hausfrauen eines Mannes. Grrr.Aus Rache habe ich so einen Staubsaugerich mal alles im Wohnzimmer (3/4 Stunde!) saugen lassen und ihm dann gesagt, ich wfcrde mir das fcberlegen mit dem grfcnen Staubsaugersystem namen Kuhbold von Fuhrwerg. Der hat vielleicht bf6se geschaut. Wieder ein dummes Weib, was nicht ffcr fast 2500 DM das fcberteuerte Staubsaugerchen heiraten wollte. Seitdem bele4stigt kein Fuhrwergler mehr unser Haus.Vertreter und technische Dienstleister sind solche Vollidioten. GwenDragon

Julio / 2.10.2012 – 22:30

Hallo Nele!Ich finde sehr spannend, wie sehr sich doch deine Sicht auf Homosexualite4t & Kirche von meneir unterscheidet wir e4rgern uns fcber die gleichen Dinge, argumentieren aber doch ganz anders. Nach der Lektfcre von diesem Eintrag glaube ich fast, dass das daran liegt, dass du positiv in die Institution eingebunden bist, we4hrend ich das nie war.Ich habe ebenfalls einen Blog-Eintrag zu Homosexualite4t im Pfarrhaus geschrieben und we4re sehr gespannt darauf, mich mit dir auszutauschen, wenn du das mf6chtest. Ich denke viel fcber das Thema nach, hab aber manchmal das Geffchl, dass es nicht reicht, nur Autodidakt zu sein.Hanna Hanna

Suresh / 4.10.2012 – 9:40

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