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Lippenstifft: Unbewusstes NahrungsmittelOb knallrot, rosa oder farblos: Lippenstift ist für viele Frauen ein "Muss" für jeden Tag und ein Highlight für besondere Anlässe.
Wer sich regelmäßig die Lippen schminkt, verschluckt jedes Jahr etwa einen kompletten Lippenstift - Grund genug, hier besonders sorgfältig auf den Inhalt zu achten.
Ökotest hat 306 Lippenstifte von 21 Marken analysiert. Dazu wurde jeweils ein Cremelippenstift in allen erhältlichen Farben auf gesundheitlich bedenkliche Bestandteile hin analysiert.
Von 306 Lippenstiften schneiden 121 ungenügend ab, weitere 44 mangelhaft. Der Grund: Problematische Grundrezepturen oder Farbpigmente. Über die Hälfte der getesteten Produkte sollte „frau“ laut Ökotest also lieber nicht an ihre Lippen lassen. Weiterhin beunruhigend: 3 Markenhersteller weigerten sich, die Inhaltsstoffe ihrer Produkte preiszugeben, obwohl sie laut Kosmetikverordnung dazu verpflichtet wären.
Rundum zu empfehlen sind alle getesteten Lippenstifte von Dr. Hauschka, Lavera, Logona - allesamt zertifizierte Naturkosmetik - sowie Annemarie Börlind: Testurteil sehr gut. Auch eine konventionelle Marke wird durchweg sehr gut bewertet: Die [b] basic Lippenstift-Reihe von Schlecker in allen 20 getesteten Farben.
Die Grundrezeptur der Lippenstifte einer Serie ist immer gleich. Für die Haftung auf den Lippen sind vor allem Wachse und Fette zuständig. Häufig kommen Rizinusöl oder Candellilawachs zum Einsatz. Viele konventionelle Rezepturen enthalten allerdings auch Paraffine, Erdölprodukte oder synthetische Silikone. Diese gelten als gesundheitlich bedenklich, da sie sich in Organen und Lymphknoten anreichern können.
Je nach Farbnuance werden der Haftsubstanz verschiedene Pigment-Mischungen und Lichtschutzfilter zugegeben - bis zu 10% des fertigen Lippenstifts. Sie können weitere gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. So kommt es, dass verschiedenfarbige Lippenstifte einer Marke im Test häufig unterschiedlich abschneiden.
Als gesundheitlich bedenklich stufte das Verbrauchermagazin zum Beispiel das krebsverdächtige Anilin, hormonähnliche Lichtschutzfilter, allergene und reizende Farb- und Duftstoffe, Paraffine, Erdölprodukte, Silikone und PEG/PEG-Derivate ein.
Quelle: Ökotest
Kosmetik / 9.8.2009 / #
8 Kommentare
Da sieht man echt wieder, dass die teuren, konventionellen Marken häufig total schlecht sind... Daher lobe ich mir doch die guten Bio-Produkte.
/ 9.8.2009 – 16:26Ich lob mir auch meinen Hauschka-Lippenstift. Allerdings finde ich es gut, dass es auch eine günstige Marke gibt, di egut abgeschnitten hat. Vielleicht kaufe ich mir da auch mal einen und probiere das aus..
/ 9.8.2009 – 23:50?? Wird nicht immer gesagt, in Lippenstift wäre Mäusemilch? Ammenmärchen?
/ 10.8.2009 – 17:43Mäusemilch =o) ??? Was ist das denn für ein Quatsch... Wie soll die denn gewonnen werden und was soll die denn bewirken? Habe ich noch nie was von gehört und halte ich für totalen Quatsch...
Merle / 10.8.2009 – 18:40Oder war´s Mäuseblut? Egal. Schwein gehabt: Hab zufällig letztens einen BDIH-Lippenstift gekauft.
/ 10.8.2009 – 18:56Ich kenn nur das mal Schildläussaft nimmt um rote Frabe zu erzeugen
/ 10.8.2009 – 20:41Hallo das ist zwar spaet, habe den Blog aber jetzt erst gelesen. Das Blut was als Farbstoff verwendet wird , ist von der Coccinille Laus, die auf Kakteen gezuechtet wird. Dabei handelt es sich um einen roten Natur-Farbstoff, der auch fuer einigen Alkoholika genutzt wird. Vor der Erfindung der Anilinfarben hat man auch andere Sachen damit gefaerbt. Ob diese Info heute noch aktuelle ist, weiss ich nicht, aber auf den Kanaren wurden diese Laeuse eben dafuer gezuechtet.
Emanuela / 18.7.2010 – 12:50Wir haben den letzten Post zum Thema Fuchsschwanz gelf6sch, weil wir es Leid waren gegen unsree eigene dcberzeugung bezfcglich Tierqfcalerei als Beffcrworter dazustehen. Wir kf6nnen und wollen HIER keinen falschen Anschein erwecken das es sich tatse4chlich um echten Pelz handelt. Wenn es so verstanden wurde mf6chten wir uns hiermit daffcr entschuldigen und ziehen die Konsequenz und lf6schen den Post.
Selin / 1.10.2012 – 21:13