Tipp Batterien optimal nutzen

Tipps für Kauf, Lagerung, Nutzung und Entsorgung von Batterien. Aber Netzstrom und Akkus bleiben meist die bessere Wahl.

BatterienOhne Batterien geht es billiger und umweltfreundlicher

Das Wichtigste vorweg:

  • Batteriestrom ist der teuerste Strom überhaupt. Strom aus der Steckdose ist etwa 1.000-mal billiger - und deutlich umweltfreundlicher. 
  • Auch Akkus sind um ein Vielfaches billiger und umweltfreundlicher als Batterien, denn sie können hunderte Male wieder aufgeladen werden.

Das Wesentliche im Umgang mit Batterien ist daher, so oft wie möglich auf sie zu verzichten, also wenn möglich ein Netzkabel oder Akkus benutzen.

Wenn es aber mal nicht ohne geht, können folgende Tipps nützlich sein:

Batterien optimal nutzen

Kauf

  • Alkaline-Batterien halten Tests zufolge in der Regel deutlich länger, sind meist besser gegen Auslaufen geschützt und haben ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Zink-Kohle-Batterien. Vom Kauf von Zink-Kohle-Batterien ist daher abzuraten.
  • Für besonders hohe Ansprüche an Zuverlässigkeit und Ergiebigkeit der Batterien - zum Beispiel auf Bergtouren oder längeren Wanderungen - sind Lithium-Batterien die beste Wahl. Sie sind langlebig und verhältnismäßig leicht, zeigen nur langsame Selbstentladung und liefern auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig Strom.

Nutzung

  • Verschiedene Elektrogeräte stellen verschiedene Ansprüche an den Ladezustand und die Leistungsabgabe der Batterien. Wenn zum Beispiel eine Digitalkamera schon einen Batteriewechsel fordert, kann die gebrauchte Batterie unter Umständen noch monatelang eine Uhr oder eine Fernbedienung mit Strom versorgen.
  • Sind für ein Gerät mehrere Batterien nötig, nach Möglichkeit gleichartige Batterien verwenden, die etwa gleich weit entladen sind. Das Mischen verschiedener Batterietypen oder Batterien mit unterschiedlichem Ladezustand kann zu Leistungsverlusten führen.
  • Batterien, die nicht ausdrücklich für wiederholtes Aufladen geeignet sind, nicht in ein Akku-Ladegerät einlegen! Es besteht Brand- und Explosionsgefahr.

Lagerung

  • Auch ohne Stromentnahme entladen sich Batterien mit der Zeit (Selbstentladung). Daher beim Kauf darauf achten, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum noch mehrere Jahre in der Zukunft liegt bzw. das Produktionsdatum noch nicht allzu lange her ist. Keine Batterien ohne Produktions- oder Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung kaufen. (Auch Akkus entladen sich übrigens selbst, meist sogar noch schneller als Batterien.)
  • Die Selbstentladung kann durch kühle, trockene Lagerung - zum Beispiel im Keller - verlangsamt werden.
  • Batterien und Akkus nicht lose in Werkzeugkisten oder mit anderen Batterien in einer Schublade aufbewahren, da es hier zu Kurzschlüssen kommen kann.

Entsorgung

  • Wenn Batterien entladen sind oder ein Gerät längere Zeit nicht benutzt wird, sollten die Batterien herausgenommen werden, um ein Auslaufen zu vermeiden.
  • Tritt Flüssigkeit aus einer Batterie aus, jeden Kontakt mit Haut oder Lebensmitteln vermeiden! Die Batterie in ein Glasgefäß verpacken und entsorgen.
  • Leere Batterien nicht in den Hausmüll geben. Inzwischen stehen in jedem gut sortierten Elektro- und Supermarkt Sammelboxen für Altbatterien.

 

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Strom, Energie, Umweltschutz / 10.3.2010 / #

3 Kommentare

Ich wusste gar nicht, dass Batterien so schlecht für die Umwelt sind... Danke für diese Infos

/ 10.3.2010 – 20:56

Ich find diesen Artikel auch ganz toll. Ich lagere schon ganz viele Batterien bei mir zu Hause, weil ich immer vergesse sie wegzubringen und in den Hausmüll will ich sie auf keinen Fall werfen :-/

/ 10.3.2010 – 23:41

THX that's a great aneswr!

Alexandra / 26.5.2011 – 1:38

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