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Von Bio-Lebensmitteln und Naturkosmetik bis ökologischer Mode und KinderspielzeugErfahrungsgemäß wird es viel zu sehen geben: Auf ca. 90.000 m² geht es um Bio-Lebensmittel, Ökolandbau und Vermarktung, Naturkosmetik und Körperpflege, Drogerieartikel, Wellnessprodukte, Geschenke und Accessoires, Naturtextilien, Kinderspielzeug und Fairtrade-Produkte.
Zum 21. Mal lädt die Weltleitmesse für Bioprodukte Fachbesucher zum Schauen, Probieren, Diskutieren und Erleben ein. Rund 2.500 Aussteller werden nachhaltige Produkte vorstellen; 2/3 von ihnen kommen aus dem Ausland.
Alle ausgestellten Lebensmittel sind mit dem EU-Biosiegel bzw. den Akkreditierungs-Richtlinien der IFOAM zertifiziert.
Die reine B-to-B-Messe ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Plattform zur Marken-Positionierung für Anbieter nachhaltiger Konsumgüter. Im vergangenen Jahr besuchten über 45.000 Fachbesucher die Messe.
In rund 130 Veranstaltungen kann man sich über aktuelle Entwicklungen und Markttrends informieren - darunter Vorträge, Foren, Preisverleihungen und Modenschauen. Und nicht zuletzt wird auch dieses Jahr wieder kräftig gefeiert - auf der „BioNacht" am Donnerstag und der "Fair Party" am Freitag.
Die Veranstalter rechnen mit etwa 10 % weniger Ausstellern als im letzten Jahr, für Pessimismus sehen sie aber keinen Grund: 9 von 10 Konsumenten wollen laut einer Studie der Boston Consulting Group 2010 mehr „grüne Produkte“ kaufen als letztes Jahr. Jede/-r dritte Deutsche ist bereit, für Bioprodukte einen Aufpreis zu zahlen.
Aktuelle Marktforschungsstudien berichten, dass "Bio" als modernes Markenversprechen wahrgenommen wird, das mit den Werten Gesundheit, Authentizität, Sinn und Verantwortung verbunden ist.
Faire Produkte, das heißt: Existenzsichernde Bezahlung auf allen Ebenen der Warenproduktion, faire Vertragsgestaltung mit Importeuren, Ausbildungsmöglichkeiten und soziale Standards in den Herstellerländern. Nachweislich fair produzierte und gehandelte Waren sind am Fairtrade-Zeichen erkennbar.
Der überwiegende Teil aller Fairtrade-Produkte trägt auch ein Bio-Siegel, wurde also nicht nur fair, sondern auch umweltgerecht erzeugt. Obwohl der Fairtrade-Gedanke originär nichts mit ökologischer Produktion zu tun hat, gehen soziales und ökologisches Engagement häufig Hand in Hand. Das ist nicht verwunderlich, denn indirekt gehört die Erhaltung der Umwelt in den Herstellerländern auch zum fairen Umgang miteinander.
Der engen Verwandschaft von Bio- und Fairtrade-Produkten trägt die diesjährige BioFach mit dem Themenfokus "Organic & Fair" sowie einem eigenen Ausstellungsbereich (Halle 5) für fair gehandelte Bio-Produkte Rechnung.

Ort: Messezentrum Nürnberg
Öffnungszeiten: Täglich 9 - 18 Uhr, Samstag 9 - 17 Uhr, (Donnerstag BioNacht 18 bis 21 Uhr)
Hallenplan: BioFach: 1, 2, 4,5 (Schwerpunkt internationaler Handel);
6, 7, 8, 9 (Schwerpunkt deutscher Handel); 8 (Textil-Area, Naturwaren); 4A (Weinhalle); 7A (Vivaness)
Quellen: BioFach, TransFair e.V.
Märkte, Lebensmittel, Mode, Schmuck, Beauty, Freizeit / 10.2.2010 / #
5 Kommentare
Wie schade, dass man als Endverbraucher nicht auf die Messe kann. Es wäre doch toll, wenn man einen Tag mal in die neuen Trends hineinschnuppern könnte. Verstehe auch gar nicht, warum nicht alle Messen zumindest einen B2C-Tag haben.
Sara / 9.2.2010 – 10:29Wir gehören zum Glück zu den Fachbesuchern und freuen uns schon sehr auf die BioFach. Es ist immer wieder spannend, sich die neuen Trends anzusehen und durch die Hallen zu schlendern. Die Verbraucher dürfen sich ganz sicher auch in diesem Jahr wieder auf viele neue Bio-Produkte freuen.
/ 11.2.2010 – 9:57Spannend wird sicher auch wieder das diesjährige Blogger-Treffen auf der BioFach. Das ist aus meiner Sicht immer ein Highlight.
BioBlogger / 15.2.2010 – 11:19So ganz füllt die Biofach das Messegelände ja aber noch nicht aus ;-)
/ 16.2.2010 – 21:49Also wir haben uns die Füße ganz schön wund gelaufen... Und fanden es toll. Wirklich zu empfehlen, diese Messe!
mobo / 20.2.2010 – 22:33