Tipp Blumencuisine: Leckerer Augenschmaus

Blumen sind nicht nur schön anzuschauen. Man kann mit ihnen auch Speisen veredeln oder sogar ein komplettes Essen zubereiten.

Die Zubereitung kann der eines Salates ähneln: Kleinere Blüten kann man ganz verwenden, größere zerteilt man. Dabei darauf achten, dass die grünen Teile, der Stempel und die Staubblätter entfernt werden. Die Blüten sollten direkt vor dem Gebrauch gepflückt und unter kaltem Wasser abspült werden.

Für Desserts eignen sich Blüten in kandierter Form. Hierfür taucht man frische Blüten in geschlagenes Eiweiß und bestäubt sie mit feinem Zucker, z.B. Puderzucker. Anschließend trocknet man die Blüten - am besten auf Pergamentpapier - an einem warmen Ort oder bei leichter Wärme im Ofen.

Und so wird jeder Drink zum Hingucker: Mit kleineren Blüten oder Blütenblättern lassen sich schöne Eiswürfel herstellen: Einfach die Blüten in den Eiswürfelbehälter legen, mit Wasser auffüllen und kalt stellen.

Für Salate eignen sich z.B. die Blüten von Bärlauch, Gladiolen, Chrysanthemen oder Borretsch. Petunien, Primeln und Ringelblume können gut in Butter verarbeiten werden. Gekocht können sie in Reisgerichten, Omelettes und Suppen verwendet werden. Für Desserts eignen sich besonders Rosen. Aromatische Blütenblätter können 2 Tage in Wasser eingeweicht und dann mit Gelierzucker aufgekocht werden.

So wird die Mahlzeit zum Gaumen- und Augenschmaus.

Quellen: Garten Literatur, Bio-Gärtner 

Lebensmittel, Pflanzen, Ernährung / 31.5.2008 / #

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