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Im Frühling starten Viele die alljährliche "Aktion Sommerkörper" - ein paar Pfunde abnehmen wäre vielleicht nicht schlecht. Neue Diäten werden ausprobiert und allerlei Vorsätze für sportliche Aktivitäten gefasst.
Die Stiftung Warentest rät zu eher kleinen Schritten hin zur schlanken Linie: Schritt für Schritt die Essgewohnheiten überprüfen und Möglichkeiten zu mehr Bewegung nutzen. Und das, ohne sich dabei eingeschränkt zu fühlen.
An einer Wahrheit kommt niemand vorbei: „Ansetzen“ - sei es als Muskeln oder Fett - kann der Körper nur, was er vorher über die Nahrung aufgenommen und nicht anderweitig verwertet hat. Arten der Nahrungsverwertung sind: Körperliche Arbeit (Bewegung), gedankliche Arbeit (konzentriertes Arbeiten) und die Vitalfunktionen (Stoffwechsel, Regelung der Körpertemperatur etc.).
Daher gibt es zwei Ansätze, um sein Gewicht zu reduzieren. Am besten kombiniert man beide:
1. Die Nahrungsaufnahme optimieren. Das heißt: Langfristig kalorienärmer essen, ohne zu hungern und ohne dem Körper notwendige Nahrungsbestandteile vorzuenthalten.
2. Die Nahrungsverwertung optimieren. Den größten Spielraum bietet Bewegung. Hier kommt hinzu, dass mehr Kalorien verbrannt werden, je mehr Muskeln vorhanden sind. So erzielt man beim Sport einen doppelten Effekt. (Unter anderem auf Grund der größeren Muskelmasse verbrennen Männer im Durchschnitt mehr Kalorien als Frauen.)
Und zur Nahrungsverwertung gilt: Jeder Schritt zählt. Nutzen Sie Treppen statt Aufzüge, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie Rad. Das macht nicht nur fit und verbrennt Kalorien, sondern fördert neue Muskeln, die ihrerseits auch wieder Kalorien verbrauchen.
Für alle, die zusätzlich schnell ein paar Pfunde loswerden wollen, empfiehlt Stiftung Warentest die "Brigitte-Diät", "PfundsFit" von Professor Volker Pudel oder das Trainingsbuch "Ich nehme ab" von der DGE.
Quelle: Stiftung Warentest
5 Kommentare
Stimmt tatsächlich: Mit etwas Geduld kann man sich an den Geschmack von gesunden Lebensmitteln gewöhnen, wie beim ersten Kaffee oder beim ersten Bier. Allerdings schmecken einem dann manchmal die „üblichen“ Lebensmittel nicht mehr so gut. Aber das kann ja auch von Vorteil sein.
Siegrid Winter / 3.4.2009 – 9:38Die selbe Erfahrung habe ich auch gemacht. Beim ersten Bissen fand die die Bio-Kost eher etwas staubig und ungewohnt, sie hat mir also gar nicht geschmeckt. Mein Gaumen war wohl an die ganzen künstlichen Aromastoffe und Geschmacksverstärker gewohnt... Nach und nach haben mir die Produkte aber viel besser geschmeckt und heute freue ich mich sehr darüber, wieder einen Weg zurück zu einem gesunden Geschmacksempfinden und zu natürlichen Produkten gefunden zu haben.
Johanna Meier / 3.4.2009 – 11:19Wenn ich diesen ganzen Diät-Quatsch lese, kriege ich inzwischen echt die Krise. Trennkost, Mittelmeerdiät, metabolic balance, feste Essenszeiten hier, Essen wenn man Hunger hat da - alles Mumpitz, Volksverdummung!! Die (unangenehme) Wahrheit ist: Abnehmen tut man immer dann und nur dann, wenn man weniger Kalorien isst - egal, wann und wie und womit und wodurch. Der erste Schritt zum Abnehmen ist, ehrlich zu sich selbst sein. Wo sind die versteckten Kalorienbomben? Kann ich sie vermeiden /ersetzen/ verringern? Und dann radikal weg vom Junkfood zu gesunden, naturbelassenen Lebensmitteln. Bei mir hat´s funktioniert - ohne Doktor-sonstwas-Diät!
/ 26.1.2010 – 23:13:-) *lach* Im grundsatz gebe ich meinem Vorredner recht: Diäten sind totaler Quatsch, vor allem weil sie IMMER nur temporär helfen. Allerdings glaube ich schon, dass man ein bißchen darauf schauen kann, welche Lebensmittel man ggf. durch andere, genau so leckere Sachen ersetzen kann, die weniger Kalorien haben. Also fettarme Produkte bevorzugen. Und es ist auch wichtig, z.B. nicht diese ganzen gezuckerten Getränke zu sich zu nehmen. Mein Tipp: man sollte einfach mal eine Woche lang alles aufschreiben, was man so kauft bzw. isst. Dann mal in Ruhe die Liste anschauen und überlegen, was vielleicht besser nicht auf dem Speiseplan stehen sollte, bzw. was man ersetzen kann. Wichtig ist nämlich vor allem, dass sich der Abnehm-Willige selber dazu entscheidet, was er machen möchte - alles andere hilft langfristig gar nichts. Außerdem: BEWEGUNG, bzw. MUSKELAUFBAU. Ganz wichtig. Es muss dabei nicht mal jeden Tag ein straffes Sportprogramm sein. 20-30 Min. Krafttraining alle 2 Tage sind sehr zu empfehlen, da sich bei mehr Musken auch der Grundbedarf an Kalorien erhöht. Man verbraucht also auch an Tagen, an denen man keinen Sport macht, einfach mehr an Kalorien, als ohne die zusätzlichen Muskeln. Außerdem würde ich empfehlen, jeden Tag 30 Min. spazieren zu gehen. Das tut auch einfach gut. Übrigens: ca. 1.500 Kalorien am Tag verbraucht ein normaler Mensch jeden Tag, ohne irgendwas zu machen.
Leon / 29.1.2010 – 11:15Ich hab allerdings gehört, dass Diätprodukte zum Teil eine genau gegenteilige Wirkung haben und man davon eher zunimmt, als abnimmt. Daher würde ich wirklich genau schauen, was man ersetzt und eher nicht zu den sog. Diätprodukten greifen.
/ 29.1.2010 – 13:49