Tipp Abnehmen / Schlank bleiben - gesund und ohne Verzicht

Langfristig erfolgreich: Kleine aber stetige Veränderungen der Essgewohnheiten und Bewegung.

Gesund abnehmen: Frau mit Bikini-Figur am Pool

Im Frühling starten Viele die alljährliche "Aktion Sommerkörper" - ein paar Pfunde abnehmen wäre vielleicht nicht schlecht. Neue Diäten werden ausprobiert und allerlei Vorsätze für sportliche Aktivitäten gefasst.

Gesund abnehmen - aber wie?

Die Stiftung Warentest rät zu eher kleinen Schritten hin zur schlanken Linie: Schritt für Schritt die Essgewohnheiten überprüfen und Möglichkeiten zu mehr Bewegung nutzen. Und das, ohne sich dabei eingeschränkt zu fühlen.

An einer Wahrheit kommt niemand vorbei: „Ansetzen“ - sei es als Muskeln oder Fett - kann der Körper nur, was er vorher über die Nahrung aufgenommen und nicht anderweitig verwertet hat. Arten der Nahrungsverwertung sind: Körperliche Arbeit (Bewegung), gedankliche Arbeit (konzentriertes Arbeiten) und die Vitalfunktionen (Stoffwechsel, Regelung der Körpertemperatur etc.).

Daher gibt es zwei Ansätze, um sein Gewicht zu reduzieren. Am besten kombiniert man beide:

1. Die Nahrungsaufnahme optimieren. Das heißt: Langfristig kalorienärmer essen, ohne zu hungern und ohne dem Körper notwendige Nahrungsbestandteile vorzuenthalten.

2. Die Nahrungsverwertung optimieren. Den größten Spielraum bietet Bewegung. Hier kommt hinzu, dass mehr Kalorien verbrannt werden, je mehr Muskeln vorhanden sind. So erzielt man beim Sport einen doppelten Effekt. (Unter anderem auf Grund der größeren Muskelmasse verbrennen Männer im Durchschnitt mehr Kalorien als Frauen.)

Tipps für eine langfristig gesunde und nicht zu kalorienreiche Ernährung:

  • Sich satt essen! Nicht an der Menge sparen - das macht Hunger und oft schlechte Laune. Der Körper schaltet auf „Sparflamme“. Statt dessen darauf achten, was man isst: Z. B. zu Vollkornprodukten, Gemüse, magerem Fleisch, Fisch oder Kartoffeln greifen.
  • Positive Einstellung zu gesundem Essen: Nicht mit Grauen an einen Gemüseauflauf denken, sondern daran, wie viele wertvolle Vitamine im Gemüse stecken und wir gut ein solches Essen dem Körper tut.
  • Empfohlen werden 3 feste Mahlzeiten am Tag – ohne zusätzliche Zwischenmahlzeiten. Denn so verliert man nicht den Überblick darüber, was man gegessen hat.
  • Viel und richtig trinken: Wenig gesüßte Getränke (auch Säfte sind reich an Kalorien), lieber ungesüßte Tees, Wasser oder verdünnte Säfte. Optimal hinsichtlich der Kalorienbilanz ist übrigens kaltes Wasser: Es enthält keine Kalorien, und um es auf Körpertemperatur zu bringen, werden sogar Kalorien verbraucht.
  • Wenig oder keinen Alkohol trinken.
  • Schnell-Diäten ziehen meist den „Jojo-Effekt“ nach sich, d.h. verlorenes Gewicht kehrt in der Folge schnell zurück. Außerdem führen sie häufig zu einer ungesunden, einseitigen Ernährung.
  • Keine starren Regeln aufstellen, die als Einschränkung empfunden werden. Sie werden in den meisten Fällen langfristig nicht eingehalten.
  • Vielseitig und genussvoll essen: Fettreiche und überzuckerte Nahrungsmittel durch eben so gut schmeckende, kalorienärmere Produkte austauschen. Z.B. die Salami auf dem Brot gegen mageren Hinterschinken tauschen. So werden Kalorien gespart, ohne verzichten zu müssen.
  • Langsam essen und gründlich kauen: Isst man zu schnell, „verpasst“ man das Sättigungsgefühl. Den Teller nicht leer essen, wenn man schon satt ist.
  • Geduld haben: Pfunde verschwinden nicht vom einen auf den anderen Tag. Eine Ernährungsumstellung benötigt etwa 3 Monate. Ein weiteres Jahr benötigt man, um ein neues Essverhalten zu stabilisieren.

Und zur Nahrungsverwertung gilt: Jeder Schritt zählt. Nutzen Sie Treppen statt Aufzüge, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie Rad. Das macht nicht nur fit und verbrennt Kalorien, sondern fördert neue Muskeln, die ihrerseits auch wieder Kalorien verbrauchen.

Für alle, die zusätzlich schnell ein paar Pfunde loswerden wollen, empfiehlt Stiftung Warentest die "Brigitte-Diät", "PfundsFit" von Professor Volker Pudel oder das Trainingsbuch "Ich nehme ab" von der DGE.

Quelle: Stiftung Warentest

 

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Beauty, Ernährung, Gesundheit / 27.3.2009 / #

7 Kommentare

Stimmt tatsächlich: Mit etwas Geduld kann man sich an den Geschmack von gesunden Lebensmitteln gewöhnen, wie beim ersten Kaffee oder beim ersten Bier. Allerdings schmecken einem dann manchmal die „üblichen“ Lebensmittel nicht mehr so gut. Aber das kann ja auch von Vorteil sein.

Siegrid Winter / 3.4.2009 – 9:38

Die selbe Erfahrung habe ich auch gemacht. Beim ersten Bissen fand die die Bio-Kost eher etwas staubig und ungewohnt, sie hat mir also gar nicht geschmeckt. Mein Gaumen war wohl an die ganzen künstlichen Aromastoffe und Geschmacksverstärker gewohnt... Nach und nach haben mir die Produkte aber viel besser geschmeckt und heute freue ich mich sehr darüber, wieder einen Weg zurück zu einem gesunden Geschmacksempfinden und zu natürlichen Produkten gefunden zu haben.

Johanna Meier / 3.4.2009 – 11:19

Wenn ich diesen ganzen Diät-Quatsch lese, kriege ich inzwischen echt die Krise. Trennkost, Mittelmeerdiät, metabolic balance, feste Essenszeiten hier, Essen wenn man Hunger hat da - alles Mumpitz, Volksverdummung!! Die (unangenehme) Wahrheit ist: Abnehmen tut man immer dann und nur dann, wenn man weniger Kalorien isst - egal, wann und wie und womit und wodurch. Der erste Schritt zum Abnehmen ist, ehrlich zu sich selbst sein. Wo sind die versteckten Kalorienbomben? Kann ich sie vermeiden /ersetzen/ verringern? Und dann radikal weg vom Junkfood zu gesunden, naturbelassenen Lebensmitteln. Bei mir hat´s funktioniert - ohne Doktor-sonstwas-Diät!

/ 26.1.2010 – 23:13

:-) *lach* Im grundsatz gebe ich meinem Vorredner recht: Diäten sind totaler Quatsch, vor allem weil sie IMMER nur temporär helfen. Allerdings glaube ich schon, dass man ein bißchen darauf schauen kann, welche Lebensmittel man ggf. durch andere, genau so leckere Sachen ersetzen kann, die weniger Kalorien haben. Also fettarme Produkte bevorzugen. Und es ist auch wichtig, z.B. nicht diese ganzen gezuckerten Getränke zu sich zu nehmen. Mein Tipp: man sollte einfach mal eine Woche lang alles aufschreiben, was man so kauft bzw. isst. Dann mal in Ruhe die Liste anschauen und überlegen, was vielleicht besser nicht auf dem Speiseplan stehen sollte, bzw. was man ersetzen kann. Wichtig ist nämlich vor allem, dass sich der Abnehm-Willige selber dazu entscheidet, was er machen möchte - alles andere hilft langfristig gar nichts. Außerdem: BEWEGUNG, bzw. MUSKELAUFBAU. Ganz wichtig. Es muss dabei nicht mal jeden Tag ein straffes Sportprogramm sein. 20-30 Min. Krafttraining alle 2 Tage sind sehr zu empfehlen, da sich bei mehr Musken auch der Grundbedarf an Kalorien erhöht. Man verbraucht also auch an Tagen, an denen man keinen Sport macht, einfach mehr an Kalorien, als ohne die zusätzlichen Muskeln. Außerdem würde ich empfehlen, jeden Tag 30 Min. spazieren zu gehen. Das tut auch einfach gut. Übrigens: ca. 1.500 Kalorien am Tag verbraucht ein normaler Mensch jeden Tag, ohne irgendwas zu machen.

Leon / 29.1.2010 – 11:15

Ich hab allerdings gehört, dass Diätprodukte zum Teil eine genau gegenteilige Wirkung haben und man davon eher zunimmt, als abnimmt. Daher würde ich wirklich genau schauen, was man ersetzt und eher nicht zu den sog. Diätprodukten greifen.

/ 29.1.2010 – 13:49

All of my questions setteld-thanks!

Mircea / 8.9.2011 – 2:07

Franz, ich hab z.B. schon unze4hlige Radcomputer gesehen, die ein glatets LCD Display hatten und hab noch nie jemanden deshalb vom Rad fallen sehen ;-)Das Display reflektiert ste4rker als das der alten Oregons. Daffcr ist es aber auch kontrastreicher und somit meist besser ablesbar. Ich hab das in der Produktbeschreibung etwas spitz formuliert, da ich generell Schminkspiegel ffcr fcberflfcssig halte und ich davon fcberzeugt bin, dass man sie vermeiden kann. Jedoch wird man andauernd damit konfrontiert, egal wo und es nervt. Aber nicht die Hersteller haben beschlossen, dass Clear besser ist, sondern der Kunde hat es mit entsprechenden Kaufzahlen belegt. Es sieht edler aus. Ist natfcrlich Topfen (Quark) wie ein Display im ausgeschalteten Zustand aussieht. Es sollte um die Ergonomie gehen. Aber auch das Satmap Active 10 hat eine Spiegeloberfle4che und die ist fast doppelt so grodf wie beim Dakota. Bin damit auch Biken und hatte ebenfalls noch nie das Problem dass es mich aus den Sattel blendete.Trotz dem dass es extrem hell ist, finde ich das Oregon im knalligen Sonnenlicht besser, denn da nutze ich dann die Rfcckreflektion und verzichte ganz auf die Beleuchtung. Das ergibt nicht so schf6ne Farben, aber ich erkenne was ich erkennen muss! Ich hatte beim Radln mit dem Oregon eigentlich immer nur Probleme, wenn ich meine dunkle Brille auf hatte. Jetzt hab ich eine mit Verlauf und mit der klappt es wunderbar. Ich denke nicht, dass es mit dem Dakota schlechter wird. Lassen wir es mal auf den Markt kommen, dann werde ich gerne eine Testfahrt mit dem MTB nachholen.

Ben / 17.6.2012 – 6:27

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