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Das FSC-Siegel des Forest Stewardship Council kennzeichnet Holzprodukte, bei deren Herstellung soziale und ökologische Kriterien beachtet werden – inzwischen auch Grill-Kohle. Auch Naturland bietet umweltfreundlich hergestellte Grillkohle an.
Ein weiteres Merkmal für gute Kohle ist das DIN-Prüfzeichen. Es weist aus, dass der Brennstoff kein Pech, Erdöl, Koks oder Kunststoffe enthält.
Empfohlen wird Pressholz mit Öl oder Wachs, Reisig oder Holspäne, um den Grill anzufeuern. Das Grillgut erst auf den Rost legen, wenn die Anzündhilfen vollständig verbrannt sind.
Die beste Ökobilanz hat natürlich normales Mehrweggeschirr und -besteck. Wenn Kunststoff verwendet werden soll, wird zu Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) geraten, da andere Kunststoffe häufiger gesundheitsschädigende Stoffe wie Weichmacher oder chemische Harze enthalten.
Klasse statt Masse: Hochwertiges Fleisch und Fisch grillen, z.B. Bio-Fleisch und MSC-zertifizierten Fisch; dafür gegebenenfalls etwas weniger. Außerdem kann man es auch mal mit Gemüse, Tortillas, Tofu oder Brot probieren.
Eine umweltfreundliche Alternative zur Alufolie oder –schalen sind dünne Steinplatten aus Speckstein oder Schiefer, alte Backbleche, Dachziegel sowie große Rhabarber- oder Kohlblätter.
Jeden Sommer werden durch das Grillen Wald- und Wohnungsbrände ausgelöst. Um das zu verhindern darauf achten, dass in Windrichtung keine trockenen Bäume oder Sträucher stehen und Türen und Fenster möglichst geschlossen halten.
Auch für Garten-Möbel aus Holz bietet das FSC-Siegel Orientierung, um umweltgerecht erwirtschaftetes Holz zu kaufen.
Quellen: BUND, Schrot&Korn, Stadt Mainz
Freizeit, Ernährung, Umweltschutz / 9.4.2010 / #
7 Kommentare
Hab gestern in einem Bericht gesehen, dass in Thailand die Hütten der Einheimischen mit Mahagoni befeuert werden... Ganz schön krass, dass man hier selbst beim Grillen darauf achten kann, möglichst alles richtig zu machen und andere Menschen täglich bedrohte Bäume roden... Allerdings wären die Bäume wohl auch nicht bedroht, wenn nur die Einheimischen diese als Feuerholz nehmen würden. Sind wohl eher wir mit unseren überzogenen Wünschen nach extravaganten Luxus-Möbeln, die diese Probleme verursacht haben...
/ 8.6.2009 – 11:16Das Bier schmeckt eh direkt aus der Flasche am besten.
/ 13.6.2009 – 21:36Einweg-Alternative zu Plastik-Geschirr: Einweg-Geschirr aus Palmenblättern (gesehen im denn´s). Sieht auch noch viel viel schöner aus als Plastik-Teller.
Grillmaster Flash / 28.6.2009 – 19:47Sommer? Es hat doch grade erst der Fühling begonnen? Hier ist es auch mächtig kalt, von Grillen kann man nur träumen.
/ 15.4.2010 – 12:11Also der heutige Tag hätte einen schon verlocken können, den Grill anzuschmeißen und was leckeres zur brutzeln. Wir warten aber auch noch ein bißchen, damit es abends auch länger warm ist.
/ 18.4.2010 – 22:42Eine gute Alternative zu Mehrweggeschirr ist auch kompostierbares Einweggeschirr aus natuerlichen Rohstoffen, siehe Artikel www.my-greenfactory.de
My GreenFactory / 9.7.2010 – 13:38Coole Idee mt dem kompostierbaren Einweggeschirr, wann gibt es das denn hier im Shop? Oder ist das auch schon auf biobay zu kaufen?
/ 9.7.2010 – 14:51