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Der 8. Mai ist der internationale Tag des fairen Handels.
Um diesen Tag herum - vom 19. April bis zum 23. Mai - lädt der FairTrade-Siegel-Herausgeber TransFair e.V. zum fairen Frühstücken ein.
Über 40 faire Frühstücke werden allein in Deutschland angeboten – von Restaurants, Weltläden, Caffees, Kantinen und Privatpersonen. Und auch in vielen anderen Ländern wie der Schweiz, Frankreich, England, Spanien, Brasilien, Südafrika, Tschechien und Korea finden welche statt.
Hier kann man nachsehen, wo der nächstgelegene FairTrade-Frühstückstisch gedeckt wird.
Die Initiative soll auf den fairen Handel aufmerksam machen und viele leckere Möglichkeiten geben, die Vielfalt fair gehandelter Produkte zu entdecken, die hierzulande bereits erhältlich sind. Denn wann macht man sich schon Gedanken darüber, woher der Kakao, der Kaffee, der Honig und die Bananen stammen und ob die Bauern in den Erzeugerländern von ihrer Arbeit menschenwürdig leben können und Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung haben?
Laut TransFair sind inzwischen in etwa 30.000 Geschäften und 15.000 gastronomischen Einrichtungen in Deutschland FairTrade-Produkte erhältlich: Kaffee, Tee, Kakao, Fruchtsaft, Südfrüchte, Marmeladen, Honig, Zucker, Nussnougatcreme - für ein Frühstück bleiben kaum Wünsche offen.
Über eine Million kleinbäuerliche Betriebe und Arbeiter/-innen auf Plantagen profitieren bereits mit ihren Familien vom Fairen Handel.
Mit ihnen profitiert auch die Umwelt: Die FairTrade-Standards schreiben sparsamen Wasser- und Energieverbrauch, den Schutz natürlicher Lebensräume und den Verzicht auf viele chemische und synthetische Dünge- und Pflanzenschutzmittel vor. Zudem tragen fast zwei Drittel aller FairTrade-gesiegelten Produkte auch ein Bio-Siegel – Zeichen für zertifiziert ökologischen Landbau. Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft gehen in der Praxis also oft Hand in Hand.
Quelle: TransFair
Ausgehen, Ethik, Soziales, Lebensmittel / 30.4.2010 / #