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Seit 2003 veröffentlicht der Automobilclub die Ergebnisse des so genannten ADAC-EcoTest. Er misst die wesentlichen Schadstoff-Emissionen von PKW während der Fahrt und vergleicht sie mit anderen Fahrzeugen in derselben Fahrzeugklasse.
So ergibt sich für jede PKW-Klasse - vom Kleinstwagen bis zur Oberklasse - eine Rangliste der während des Betriebs umweltverträglichsten Autos. Insgesamt wurden bereits fast 900 Serienfahrzeuge getestet.
| Fahrzeugklasse | Modell |
Leistung [kw] |
Verbrauch [pro 100 km] |
| Kleinstwagen | Fiat Panda 1.2 8V Natural Power | 38 | 4,4 kg Erdgas |
| Kleinwagen | VW Polo BlueMotion (DPF) | 59 | 4,3 l Diesel |
| Untere Mittelklasse | Toyota Prius 1.5 Hybrid Sol | 82 | 5,0 l Superbenzin |
| Mittelklasse | VW Passat TSI EcoFuel | 110 | 4,9 kg Erdgas |
| Obere Mittelklasse | Skoda Superb 2.0 TDI (DPF) | 103 | 6,3 l Diesel |
| Oberklasse | Audi A8 2.8 FSI e multitronic | 154 | 9,2 l Superbenzin |
Insgesamt wird aktuell der Erdgas-betriebene VW Passat TSI EcoFuel (Bild oben) am besten bewertet.
Der ADAC-EcoTest ist eine umfassende Bewertung aller Umwelteinflüsse beim Betrieb eines Pkw. In die Bewertung gehen ein:
(Produktion, Materialien oder Recycling der Fahrzeuge werden nicht berücksichtigt.)
Für alle Antriebsarten (Benzin-, Diesel-, Gas- und Hybridotor) gelten dieselben Kriterien.
Die Messungen werden bei realistischer Nutzung des Fahrzeugs durchgeführt. Beispielsweise beziehen die Testzyklen auch den Betrieb der Klimaanlage sowie starke Beschleunigungsvorgänge ein. Die Messergebnisse werden in einer Gesamtpunktzahl zusammengefasst. Maximal können 100 Punkte erreicht werden. Zur übersichtlichen Darstellung werden sie in 1 bis 5 „Umweltsterne“ umgerechnet.
Die Bewertung der Messergebnisse ist teilweise von der Fahrzeugklasse abhängig. Das heißt: Ein schwerer Oberklasse-PKW, der mit vergleichsweise bescheidenen 9 Litern Diesel / 100 km auskommt, wird ähnlich bewertet wie ein Kleinwagen, der nur die Hälfte verbraucht - wenn beide Fahrzeuge innerhalb ihrer Klasse besonders sparsam sind. Der ADAC EcoTest liefert also die jeweils in ihrer Fahrzeugklasse besonders emissionsarmen Autos.
Quellen: ADAC, ADACmotorwelt, VW
Kosten, Technik, Modelle, Umwelttechnik / 11.5.2009 / #
10 Kommentare
irgendwo hakt die liste natürlich schon, wenn ein audi a8 genauso viele umweltpunkte bekommt wie ein vw polo. aber da die kaufentscheidung für ein auto meistens innerhalb einer klasse fällt, kann sie vielleicht trotzdem helfen.
Jacky / 12.5.2009 – 16:30Das sind doch relative und keine absoluten Punkte... In so fern ist es völlog klar, dass ein audi ggf. genau die gleichen punkte kriegen kann, wie ein polo...
/ 12.5.2009 – 18:19Besser ein A8 als ein Hummer!
/ 12.5.2009 – 21:15Dafür, dass der ADAC voll die Auto-Lobby ist, finde ich das schon bemerkenswert, dass die sich inzwischen überhaupt mal um Umweltschutz kümmern. Und was die an Fakten bringen, hat ja auch Hand und Fuß - im Gegensatz zu manch anderen Publikationen. Ruhig mehr davon!
/ 15.5.2009 – 17:42Ich finde es gut, dass es so langsam mal mehr Möglichkeiten gibt, ökologisch wertvoll Auto zu fahren. Z.Zt. benötige ich noch kein Auto und ich möchte mich schon mal informieren und dafür sind diese Tabellen super. Danke!! Hat jemand mit diesen Autos schon praktisch Erfahrungen gemacht? Welche sind auch auf längeren Strecken bzw. für Vielfahrer günstig? Ich habe gehört, dass der Hybrid von Toyota eben dafür ungünstig ist!?
Mathilde / 24.5.2009 – 12:42Ich habe eben auf der "Sonnenseite" zum Thema Prius einen guten Artikel gefunden. Es gibt ab Juni ein neues Modell, das überarbeitet wurde: weniger Gewicht, mehr Leistung, weniger Verbraucht. Hört sich ganz gut an. Gefunden unter: http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,Grosser+Entwicklungsschritt+in+der+Hybridtechnik,6,a12886.html
/ 24.5.2009 – 13:14Hybrid oder nicht Hybrid ist doch völlig egal: Was zählt, ist einzig und allein der Sprit-Verbrauch unter realen Fahrbedingungen. Und vielleicht noch, welche Umweltbelastung bei Herstellung und Verschrottung anfällt. Deshalb ist dieses ganze Hybrid-Gerede in meinen Augen total überflüssig: Realistische Verbrauchsangaben müssen her - das ist alles.
Autofreak / 25.5.2009 – 12:28Extremely helpful article, plseae write more.
Mavrick / 8.9.2011 – 7:50Unparalleled acrcuacy, unequivocal clarity, and undeniable importance!
Jaelyn / 29.9.2011 – 21:33Hi,Danke dass Ihr das aufgegriffen habt. Die Medienwelle die der GDV Test macht ist ja enorm. Ich finde den ketrkenon Artikel sehr schwach. Und das liegt nicht hauptse4chlich an der unklaren Terminologie von E-Re4dern/Pedelecs/E-Bikes, auch nicht an den Inhaltlichen Fehlern bspw. bzgl. Wattzahlen.Es werden Binsenweisheiten aufgebauscht und eine Sensation daraus gemacht. Der Hf6hepunkt davon ist diese Aussage:Mit einem Pedelec sind 80-Kilometer-Ausfahrten kein Problem. Werden mehr Kilometer gefahren, gibt es mehr Unfe4lle , sagt Siegfried Brockmann. Genau. Mehr davon! Und bitte weitersagen: Da mit Autos mehr Kilometer gemacht werden, passieren damit auch die meisten Unfe4lle. dcbrigens auch die meisten schweren Kopfverletzungen aus Verkehrsunfe4llen erleiden Autofahrer, wie ich in meinem Blog vor einer Weile mal erkle4rt habe. Also wie we4rs GDV:Helmpflicht ffcr Autofahrer?Oder will da jemand einfach nicht zu geben, dass eine Pflichtversicherung ffcr alle E-Re4der ein lukratives Gesche4ft we4re?
Mayra / 25.3.2012 – 14:53